Infrastruktur und Digitalisierung sind die Hauptthemen der diesjährigen Frühjahrsausgabe

Digitalisierung, Klimaschutz, Globalisierung – all diese Entwicklungen sind Treiber für Veränderung. Transformation erleben wir nicht nur im privaten Leben, sie prägt auch stark den Kommunalalltag. Städte und Gemeinden stehen an der Schnittstelle gesellschaftlicher Erwartungen, politischer Zielsetzungen und ganz praktischer Umsetzung, und diese Position stellt sie vor spannende Aufgaben.

Dass der Wandel gelingen kann, wenn Mut, Kooperation und Gestaltungswille zusammenkommen, zeigen zahlreiche Beispiele. Einige davon möchten wir in dieser Ausgabe von KOMMUNALtopinform näher beleuchten.

Ein starkes Signal setzt die IFAT 2026. Die Weltleitmesse in München fungiert als Brücke zwischen politischen Zielbildern und umsetzbaren Lösungen für die kommunale Praxis und zeigt auf, welche Bedeutung Umwelttechnologien für Klimaschutz, Ressourcensicherheit und resiliente kommunale Infrastrukturen haben. Klar wird: Transformation braucht Orte, an denen Innovation sichtbar, greifbar und übertragbar wird. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 30.

Das „Wunder von Wertheim“ ist ein eindrückliches Beispiel, wie Transformation auch jenseits der Metropolen gelingen kann. In der Großen Kreisstadt wurde ein bereits geschlossenes Krankenhaus durch eine Allianz aus Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft wiedereröffnet. Breite Unterstützung, Spendenbereitschaft und gemeinsamer Gestaltungswille prägen dieses Projekt (siehe Seite 4 bis 7).

Ein Perspektivenwechsel ist auch im Herzen Münchens spürbar. Das Viertel rund um den Hauptbahnhof befindet sich durch Großprojekte wie den Ausbau des Bahnhofs in einem tiefgreifenden Wandel. Mit dem neuen Namen „Central Quartier“ wird dieser Wandel bewusst begleitet. Ziel ist es, ein neues Selbstverständnis zu etablieren – als urbaner Raum, der Mobilität, Arbeit, Kultur und internationales Leben miteinander verbindet. Mehr dazu erfahren Sie auf den Seiten 10 und 11.

Einen weiteren Baustein kommunaler Transformation liefert das Projekt Urban.KI. Auf der Tagung in Gelsenkirchen wurden praxisnahe Ergebnisse vorgestellt, die gemeinsam mit Kommunen aus ganz Deutschland entwickelt wurden. Wie lassen sich Prototypen verstetigen, Wissen teilen und digitale Lösungen zu kommunalen Standards weiterentwickeln? Mit der Überführung der Projektergebnisse in eine offene Organisationsstruktur wird deutlich, dass digitale Transformation langfristig gedacht und gemeinsam getragen werden muss (siehe ab Seite 24).

Diese Beispiele zeigen: Transformation in der kommunalen Welt ist vielfältig, anspruchsvoll – und vor allem gestaltbar. Sie lebt von Kooperation, Beteiligung und dem Mut, neue Wege zu gehen. Ich bin mir sicher, auch in Ihrer Kommune stehen die Räder nicht still. Lassen Sie sich inspirieren, den Wandel aktiv zu gestalten!

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen das KOMMUNALtopinform-Team!

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